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Keine Corona-Panik 

Keine Corona-Panik 

Wir sind für Sie da 

Corona – wir sind weiter für Sie da

Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Corona-Virus stellen auch die Gewerbetreibenden, Freiberufler, Unternehmen und Kommunen in unserer Region vor große Herausforderungen. Rückläufige oder ausbleibende Umsätze, gestörte Lieferketten und Personalengpässe sind nur einige Auswirkungen der Krise.

Wir sind uns der Verantwortung für unsere Kunden bewusst. Und stehen darum unverändert zu unserem Versprechen, unsere Kunden als verlässlicher Partner auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten mit den notwendigen Kreditmitteln zu versorgen.

Für Ihre Anliegen ist Ihr Berater auch in diesen schwierigen Zeiten der erste Ansprechpartner. Sie erreichen ihn weiterhin unter der bekannten Telefonnummer bzw. E-Mail-Adresse.


Natürlich ist der Zahlungsverkehr, das Online-Banking und die Versorgung mit Bargeld sichergestellt.  

Welche Soforthilfen gibt es?

Auf zeitlich befristete Tilgungsaussetzungen bei unseren Sparkassendarlehen können Sie bereits jetzt als erste Soforthilfe zurückgreifen. Hier sind keine besonderen Formalien zu erfüllen, ein Anruf bei Ihrem Berater oder eine E-Mail genügt. Für die Tilgungsaussetzungen bei Förderdarlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und der Landwirtschaftlichen Rentenbank ist die Zustimmung des Förderinstitutes erforderlich, die wir bei Bedarf gern für Sie beantragen. In Einzelfällen setzen wir bei unseren eigenen Darlehen auch die Gesamtrate aus. Beachten Sie bitte, dass diese Möglichkeit bei Förderdarlehen leider nicht besteht.

Die finanziellen Soforthilfen (Zuschüsse) des Bundes für kleine Unternehmen, Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe bis 9.000 € Einmalzahlung bei bis zu 5 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) bzw. bis 15.000 € Einmalzahlung bei bis zu 10 Beschäftigten können direkt bei der Investitionsbank Schleswig-Holstein beantragt werden.

Aus dem Landesprogramm Corona-Soforthilfe werden Zuschüsse an Unternehmen mit mehr als 10 und bis zu 50 Beschäftigten von bis zu 30.000 € für zukünftige Betriebsausgaben der nächsten 3 Monate gewährt, wenn diese aus der vorhandenen betrieblichen Liquidität nicht bestritten werden können. Diese Zuschüsse können ebenfalls direkt bei der Investitionsbank Schleswig-Holstein beantragt werden.

Zusätzlich hat die Bundesregierung umfassende Hilfskredite für die deutsche Wirtschaft beschlossen, die über uns bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragt werden können. Die Laufzeit dieser Darlehen beträgt bis zu zehn Jahre bei bis zu zwei tilgungsfreien Jahren. Wir greifen darüber hinaus auf die Unterstützung der Bürgschaftsbank Schleswig-Holstein zurück, wenn ein Kontokorrentkredit benötigt wird. Voraussetzung für eine Kreditgewährung ist, dass die Rückzahlung der Kreditmittel unter normalen Bedingungen als gesichert anzusehen ist und das Unternehmen nicht bereits vorher in wirtschaftlichen Schwierigkeiten war. Ihr Berater wird mit Ihnen besprechen, welche Möglichkeiten ganz individuell für Sie bestehen.

Seit Kurzem steht auch der KfW Schnellkredit mit 100 %iger Risikoübernahme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für Unternehmen mit mehr als 10 Vollzeitbeschäftigten zur Verfügung. Der Kredithöchstbetrag ist auf 25 % des Jahresumsatzes 2019 begrenzt, maximal jedoch 500.000 € für Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern bzw. maximal 800.000 € für Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern. Eine Kombination mit anderen KfW-Krediten oder mit anderen Instrumentarien des Wirtschaftsstabilisierungsfonds ist nicht möglich. Unternehmen in Schwierigkeiten gemäß EU-Definition sind nicht antragsberechtigt. Eine weitere Voraussetzung für diesen Kredit ist, dass in der Summe der Jahre 2017 bis 2019 oder im Jahr 2019 ein Gewinn erzielt wurde. Die Laufzeit beträgt bis zu zehn Jahre mit bis zu zwei tilgungsfreien Anlaufjahren. Ihr Berater wird mit Ihnen besprechen, ob der KfW Schnellkredit für Sie infrage kommt.

Darüber hinaus sind Hilfskredite aus Mitteln des Landes Schleswig-Holstein mit einem Volumen von bis zu 300 Mio. € für besonders von der Coronakrise betroffene Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe zur Verfügung gestellt worden. Die Bedingungen für dieses Hilfsprogramm finden Sie hier.

Wenn Ihr Unternehmen aufgrund der Corona-Pandemie Kurzarbeit anordnet, können betroffene Beschäftigte Kurzarbeitergeld erhalten. Nähere Informationen erhalten Sie von der Bundesagentur für Arbeit.

Weiter besteht die Möglichkeit mit Ihrem Finanzamt über Steuerstundungen und die Reduzierung von Vorauszahlungen sowie mit Krankenkassen über die Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen zu verhandeln. Bitte sprechen Sie mit dem Finanzamt, der Krankenkasse oder Ihrem Steuerberater.  

Als weitere Unterstützungsmaßnahme erhalten Selbständige leichter Zugang zur Grundsicherung, damit der Lebensunterhalt gesichert ist. Bitte wenden Sie sich hierfür an die regional zuständige Agentur für Arbeit.

Beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle können kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler, die von der Coronakrise betroffen sind, Beratungskostenzuschüsse in Höhe von bis zu 4.000 € ohne Eigenanteil erhalten. Mehr Informationen hierzu finden Sie hier.  

Für die gemeinnützigen Organisationen aus unserem Geschäftsgebiet hat die Stiftergemeinschaft der Förde Sparkasse einen mit 100.000 € dotierten Corona-Hilfsfonds eingerichtet. Weitere Informationen gibt es hier.

Welche Unterlagen werden für eine Antragstellung benötigt?

Für eine Tilgungsaussetzung unserer Sparkassendarlehen sind keine Unterlagen erforderlich. Ein Anruf oder eine E-Mail genügen.

Für alle weiteren Anträge werden mindestens folgende Unterlagen benötigt:

  • Kurze schriftliche Beschreibung der Auswirkungen der Pandemie auf Ihr Unternehmen
  • Jahresabschlüsse bzw. Einnahmen-Überschuss-Rechnungen für 2017 und 2018
  • Betriebswirtschaftliche Auswertung für 2019 (inkl. Summen- und Saldenliste)
  • Einkommens- und Vermögensaufstellung (zum Formular)
  • Aktuelle Legitimationsunterlagen (z. B. Registerauszüge, Gesellschafterliste, Kopie Personalausweis oder Reisepass usw.)

Je nach Förderprogramm und Unternehmenskonstellation können weitere Unterlagen erforderlich sein.

Welche weiteren Unterstützungsmöglichkeiten gibt es?

In dieser schwierigen Zeit geht es nur gemeinsam. Darum arbeiten wir als Förde Sparkasse zusammen mit allen anderen Sparkassen bundesweit mit Hochdruck an Lösungen für unsere Gewerbetreibenden und Unternehmer, die mit ihren Firmen, Betrieben, Dienstleistungen, Restaurants und Bars unsere Region so lebenswert machen.

Eine Lösung ist das Gutscheinportal, das ab sofort steht unter https://helfen.gemeinsamdadurch.de/ zur Verfügung steht. Hier können Gewerbetreibende und Unternehmen Gutscheine schnell und unbürokratisch erstellen und online verkaufen.

Die Vorteile auf einen Blick:

•    einfache Handhabung – nur eine einmalige Anmeldung erforderlich
•    automatische Generierung eines Plakates
•    aufmerksamkeitsstarke Vermarktung der Plattform durch die Sparkassen
•    kostenfrei

Schon gewusst? Ein Online-Shop in nur 24 Stunden
In der aktuellen Situation ist für viele Unternehmen ein Online-Shop oft die einzige Möglichkeit, um weiterhin etwas Umsatz generieren zu können. Wir helfen gerne, wenn noch kein Onlineshop existiert. Innerhalb eines Tages stellt der S-Händlerservice einen Onlineshop-Zugang inkl. Zahlungsmöglichkeiten bereit. Alle Infos dazu gibt es hier (https://www.s-haendlerservice.de/one-stop-shop.html).

Wo bekomme ich weitere Informationen?

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
www.bmwi.de

Investitionsbank Schleswig-Holstein
www.ib-sh.de

Bürgschaftsbank Schleswig-Holstein
www.bb-sh.de

Kreditanstalt für Wiederaufbau
www.kfw.de

Bundesagentur für Arbeit
www.arbeitsagentur.de

Landwirtschaftliche Rentenbank
www.rentenbank.de 

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